Aufmerkmomente

Aufmerkmomente

Transkript

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00:00:01: Katja und ich fragen uns, wir fragen dich.

00:00:05: Wie starten wir nach den Sommerferien in die arbeitsame Zeit hinein?

00:00:12: Wir stellen uns nicht nur eine Frage, sondern drei bis vier Fragen, die uns helfen sollen gut auf Kurs zu bleiben für die zweite Jahreshefte oder uns so eine Art Kurs vorzunehmen und uns nicht einfach vom Alltagsleben wieder voll schaufeln zu lassen!

00:00:32: Aufmerkmomente zum Weitergehen im Transformationsprozess.

00:00:38: Bei uns bekommst du Einblicke in Spannungsfelder direkt aus unserer Arbeitspraxis.

00:00:47: Du kannst Impulse zum Nachdenken oder konkrete Ideen finden für die Entwicklungsprozesse, die dich persönlich in deinem Unternehmen oder gesellschaftlich

00:00:56: gerade antreiben und umtreiben.

00:01:00: Du hörst Katja & Sven!

00:01:03: Katja begleitet mit evolutionären Coaching persönliche und organisatorische Transformationsprozesse.

00:01:10: Dabei inspiriert sie Menschen dazu, das Leben und die Arbeit mit Leichtigkeit zu gestalten.

00:01:18: Sven ist Moderator und hilft Menschen in Teams oder Arbeitsgruppen schwierige Gespräche zu

00:01:24: führen um zu einem Ergebnis zu bringen.

00:01:28: Viel Spaß!

00:01:33: Hallo Sven!

00:01:34: Hallo Katja!

00:01:35: Herzlich willkommen nach der Sommerpause.

00:01:38: Ja

00:01:41: Okay ich... Wir beide haben ja eben kurz überlegt, was wäre denn jetzt so ganz gut?

00:01:47: Und haben die Idee gehabt einfach wirklich genau das.

00:01:52: Was ist kommend aus der Sommerpause, dass die ersten mehr siebeneinhalb knapp acht fast acht Monate des Jahres sind so rum?

00:02:04: Was ist da ohne eine große Anstrengung, was zu ein paar Reflektionsfragen auftaucht?

00:02:12: Und wir haben gedacht, das ist bei dir und bei jedem von den anderen Zuhörenden unterschiedlich wann die Sommerpause genau vorbei ist.

00:02:21: Bei uns ist es jetzt so.

00:02:22: Katja Du hattest glaube ich gesagt du bist seit zwei Wochen wieder am Start.

00:02:25: Ich habe heute meinen ersten Arbeitstag nach den Ferien wieder.

00:02:29: Und bei dir liebe Zuhörerinnen lieber Zuhäuer dauert's vielleicht sogar noch ein-zwei Wochen.

00:02:34: Wir haben gedacht das ist ein ganz guter Punkt einfach mal zu sagen wie geht man jetzt wieder ran ans Werk?

00:02:37: Was nehmen wir mit?

00:02:39: was nehmen wir uns wichtiges

00:02:40: vor?

00:02:41: Ja genau.

00:02:42: Und meine Einladung wäre, das kennt ihr schon so ein bisschen von uns wenn solche Sachen kommen dir wirklich einen Moment zu nehmen ich glaube nicht dass es so lang braucht wo du ein bisschen Zeit hast für dich vielleicht auch eine angenehme Musik oder im Moment hier regnet's gerade endlich ein bisschen vielleicht das Fenster aufmachst den Geruch einatmest und dich verbindest mit wohltunenden Momenten der letzten Wochen.

00:03:15: Und falls da nicht so viele waren, weil du vielleicht zu denen gehörst, die gerade in der Sommerabzeit viel arbeiten, was dir sonst einfällt oder worauf du dich freust, was demnächst auf dich wartet?

00:03:30: Und schaust mal, was taucht auf wenn du auf dein persönliches Wohlbefinden guckst, dir vielleicht aufgefallen ist, was besonders wohltuend war oder wo du gemerkt hast, oh da war für so einen Moment eine Qualität.

00:03:52: Egal ob du weißt wie das gehen kann davon hätte ich gerne regelmäßig etwas in meinem Alltag und dir das zu notieren.

00:04:05: Vielleicht einfach indem du den Momenteinnahmen gibst, vielleicht kannst du die Qualität auch gut benennen dass erst mal fluckst, einen schönen Moment flückst.

00:04:34: Ich darf ich schon ein Beispiel geben?

00:04:37: Und du magst gerne?

00:04:38: Ich würde nur

00:04:38: fragen wie viel Zeit geben wir der Introspektionen?

00:04:44: was ich gemacht habe nicht die ganze erste Jahreshefte eher so zwischen Ostern und den Sommerferien ist darauf zu achten, dass ich meine Social Media Nutzung runterfahre und tatsächlich Mahmomente.

00:04:59: Wir haben mal über das Mah gesprochen die Lücke zwischen den Dingen, dass sich bewusst mich einmal hinsetze und gerade nur etwas trinke und nichts mache.

00:05:07: also ich achte drauf, dass nicht das Smartphone in die Hand nehme und irgendwas checke.

00:05:11: Ich nehme nicht mal ein Buch in die hand sondern ich setze mich einfach nur hin und gucke bei uns im Garten in die Bäume in die Büsche in den Himmel Und das habe ich als sehr wichtig empfunden.

00:05:24: Auch wenn ich zum Beispiel mit dem Hund gehe, achte, darauf ab und zu stehen bleiben, da war nur ganz in die Wahrnehmung zu gehen.

00:05:31: was ist jetzt gerade alles da außerhalb von mir aber auch innerhalb von mir?

00:05:34: Bin ich grade verspannt bin nicht frei bin ich gelassen.

00:05:38: also Momente in denen nichts passiert in denen einfach nur bin Das möchte ich auf jeden Fall in der zweiten Jahreshälfte

00:05:45: weiter beibehalten Bei mir Einen echt schöner Moment gewesen in diesem Sommerurlaub, wo ich gemerkt habe.

00:05:57: Das hat was eine Erinnerung an sich treiben lassen wie man es vielleicht als Kind mal hatte wenn Sommerferien waren, wo einfach endlos, also gefühlt endlose Tage waren, die waren ja gar nicht endlos.

00:06:09: aber irgendwie hätte das sich so angespürt und du musst nichts sich nicht organisieren und nicht kümmern und das wird schon irgendwie alles zusammenpassen.

00:06:21: Ich habe noch nie auf einem Floß gelegen, aber ich habe vielleicht durch Luftmatratzen Erfahrung als Kind so ein Gefühl von da drauf liegen und sich treiben lassen.

00:06:31: Und dieses Gefühl ist löst ... Oh, ich merke, wenn ich das jetzt sage, es löst eine ganz Körperfreude sozusagen aus.

00:06:38: Ganz fein!

00:06:41: Das wünsche ich mir mehr im Alltag.

00:06:44: So kleine Momente vielleicht auch mal alle to do's loslassen, alles mal ganz kurz los lassen und dann wieder ranholen und vielleicht neu sortieren.

00:06:56: Aber erst einmal dieser Moment weil es oft viel zu durchstrukturiert ist und viel zu organisiert ist... aber jedenfalls den davon hätte ich gerne Momente.

00:07:12: Ich glaube dazu passt auch dieses stehen bleiben gucken genau hingucken sich überraschen lassen von dem was man entdeckt.

00:07:21: Ich glaube, das ist eine schon erwunderbare Überleitung für eine zauberhafte Frage.

00:07:29: Was darf unperfekt bleiben?

00:07:32: Was soll vielleicht sogar unperfect bleiben weil es dann viel schöner ist und vielleicht da auch noch mal zuschauen und einen kurzen Moment zu nehmen und zu gucken?

00:07:41: was taucht dabei dir auf?

00:07:47: wo willst du vielleicht Unperfektion sozusagen einladen einen kurzen Moment zu nehmen, dann mal zu gucken.

00:08:16: Ich finde das so wichtig weil es mit dieser Frage einhergeht die wir häufig schon besprochen haben in den Podcast folgen mit was ist denn wirklich leistbar?

00:08:23: Was kannst du wirklich schaffen?

00:08:25: und dann einfach auch irgendwann mal zu sagen Da bin ich jetzt halt so weit gekommen und das bleibt jetzt da erst mal.

00:08:30: Das muss nicht besser oder perfekter, oder vollständiger sein oder ich muss mich nicht mehr antreiben um dort weiterzukommen sollen.

00:08:36: Dass darf da so jetzt bleiben.

00:08:39: und dass unperfekt sein zu lassen.

00:08:40: Ich habe zum Beispiel zwei Projekte und musste manchmal daran denken, dass es auch so den einen oder anderen ja wie soll ich das sagen Impuls von Autoren Impulsgebern gibt nach dem Motto, wenn du bei etwas nicht richtig vorankommst oder doch nicht richtig zugehört hast dann lass es doch gleich ganz sein.

00:09:02: Dann bist du mehr fokussiert und da ist auch was dran.

00:09:05: also wenn du immer so offene Nebenbaustellen hast dann hilft das davon mal welche wegzulassen um dich zu fokusieren auf deine Hauptbaustellen.

00:09:11: ich habe aber zwei Projekte.

00:09:12: das eine ist mein eigenes musizieren das andere ist dieses alte alte Segelboot dass sich immer mal flott machen möchte wo ich einfach nur immer mal kleine Schritte schaffe Und dann mehrere Wochen nicht dazu kommen.

00:09:29: Da habe ich gemerkt, mir selber zu sagen und das ist okay so!

00:09:34: Das machst du halt in dem Tempo, wie es geht.

00:09:36: Und wenn das Boot haben wir dieses Jahr zum Beispiel nicht ins Wasser gelassen weil wir den Unterboden nicht so

00:09:41: gut

00:09:42: erneuern können wie wir das wollten über die Winter, übers Winterhalbjahr und wollte mir damit keinen Stress machen.

00:09:47: und jetzt auch im Sommer bin ich nicht richtig weit gekommen.

00:09:50: Ich habe mal angefangen Stellen abzubeizen.

00:09:52: Das ist nicht so Gut geworden wie ich wollte.

00:09:54: Es ist nicht viel geworden Aber zu sagen, das ist okay.

00:09:57: Ich habe dort einen Schritt gemacht und irgendwann werde ich wieder Zeit finden daran weiterzumachen.

00:10:00: Und ich muss mich nicht unter Druck

00:10:01: setzen.".

00:10:02: Das passiert wenn die Zeit reif ist – es gibt ja bei der Open-Space-Methode dieses Beginn, dass im echten Leben auch zu haben und darauf stolz zu sein, dass sich dieses Jahr vielleicht nur einmal ein Demo aufgenommen habe, mich nicht weiter darum gekümmert habe aber ich hab's gemacht!

00:10:23: Es ist jetzt nicht fertig, es ist ok.

00:10:25: Das beruhigt mich sehr.

00:10:27: So dieses, das ist okay so.

00:10:33: Ich

00:10:36: glaube ich gehe eher mit den Assoziationen bei dir weil ich hab dazu gar nicht so konkret was.

00:10:40: Ich kann es noch überhaupt nicht richtig greifen.

00:10:44: Mein Gefühl ist wenn ich in dieser ... Dieses Treibenlassen, was ich eben genannt hatte, ist glaube auch sowas wie eine Hingabe in die Dinge, die mir wichtig sind und dann bleiben andere Sachen liegen.

00:11:01: Ich bemerke in meinem Kopf durch unsere Gesellschaft schon auch manchmal so, wie müssten denn Sachen sein oder so kurze Impulse und da merke ich nie die Art von Imperfektion sozusagen.

00:11:14: Die möchte ich echt einladen!

00:11:17: Weil was ist mir eigentlich wirklich wichtig?

00:11:20: Und was is mir gar nicht

00:11:22: wichtig?!

00:11:25: Unperfekt ist eigentlich das Leben, was ich da einlade.

00:11:30: Das hat ja gar nicht diesen Anspruch!

00:11:32: Das sind nur wir mit unseren Vorstellungen und ich habe mich hier nur so eine kleine Symbolie mehr als ein kleines Geschenk irgendwie aufgemalt weil ich gerade denke, dieses Geschenkt von diesem Moment und von dem wirklich die Besinnung darauf... Was ist mir hier dran wichtig?

00:11:48: Der Kontakt, die Gemeinschaft, Und auch für die Arbeit, was ist mir da sehr relevant?

00:11:55: Aber wo ist es vielleicht einfach klar?

00:11:57: Nein.

00:11:58: Es braucht diesen Raum.

00:12:00: Das sind nicht fertig aber da würde ich gerne dran bleiben.

00:12:07: Mir geht das... Wir haben noch einen Aspekt vorgesagt, da wollen wir mal hinkucken.

00:12:11: Da ging's mir so ein bisschen so in nicht.

00:12:12: Da hab' ich noch nicht so richtig eine Idee davon, was für mich da wichtig ist, aber du hattest den Thema!

00:12:17: Ja.

00:12:18: Die Frage war tatsächlich, nehm ich irgendwas mit?

00:12:22: Wo ich denke, warte mal, das ist mir richtig wichtig oder aber gegebenenfalls es ist auch nicht verhandelbar.

00:12:34: Ich lasse erstmal noch einen kleinen Moment erst mal, was das in den letzten Wochen aufgetaucht wurde, wo du denkst, dass es nicht verhandelbar oder beziehungsweise passt zu der Frage.

00:12:46: Ah!

00:12:46: Das ist mir wirklich wichtig und ich kann gerne ein bisschen teilen, was mich diese Frage auch hat stellen lassen.

00:13:11: Wir sind ja An allen Ecken und Enden gesellschaftlich bei der Arbeit, egal wo wir hingucken in diesem großen Transformationsprozess.

00:13:20: Und im Moment ist an ganz vielen Stellen sehr viel von dem Alten zu beobachten.

00:13:26: Alte Muster, Druck... Also ja manchmal sogar eine Rolle rückwärts.

00:13:32: wie machen wir die Dinge?

00:13:34: Wie eng sind wir auf einmal?

00:13:36: Wie wenig machen weh die Dinge, von denen wir wissen dass sie gut tun und richtig sind oder also inhaltlich arbeitsmäßig.

00:13:44: Und mir ist in den letzten vierzehn Tagen, die ich jetzt wieder bei der Arbeit bin mehrfach begegnet dass diese Frage funktionieren wir hier nur?

00:13:54: Oder brauchen wir uns auch als Team oder in der Gemeinschaft?

00:13:59: Ich würde sagen es ist nicht verhandelbar diesen Wunsch zu haben und danach auch zu streben und zu sagen Wir müssen nicht beste Freunde sein Aber es hat einen hohen Wert und es ist wert, darum zu ringen.

00:14:15: Wie kriegen wir das hin?

00:14:16: Dass wir hier gut genug miteinander arbeiten und nicht auf einmal eine Umgebung haben die uns Angst macht, die uns Schwierigkeiten macht und damit meine ich die engsten Teams.

00:14:25: Ich will gar nicht weitergucken.

00:14:26: Das gilt auch für andere Sachen aber das hat mich sehr berührt.

00:14:29: Es ist mir mehrfach in den letzten vierzehn Tagen begegnet Und wo der Gedanke auftaucht Naja zur Not kann ich mich mit dem anderen arrangieren Und da würde ich sagen, nein das ist nicht verhandelbar.

00:14:43: Ja im Notfall können wir uns arrangieren, dass stimmt und in unserer Gesellschaft ist dieses Arrangement auch sehr weit verbreitet.

00:14:51: Das macht es nicht richtiger.

00:14:53: Da wäre ich jetzt sehr deutlich.

00:14:55: ja das ist ein Moment die mich mitnehme.

00:15:00: Ich habe also vorhin nachgedacht.

00:15:02: noch Jetzt wende ich dir zuhören was.

00:15:04: Es hab ich irgendein Beispiel erlebt wo ich für mich nur rote Linie gezogen haben.

00:15:08: Also gesagt haben sie das hier ist für mich nicht mehr verhandlbar und mir fällt da nicht auf Anhieb was ein.

00:15:14: Es gibt so einen, zwei Kundenanfragen also wo ich manchmal es geflappt habe.

00:15:20: Nein!

00:15:20: Also da komme ich einfach nicht... Ich kann aus meiner Beratungserfahrung nicht annehmen das wir auf diese Art und Weise irgendwie etwas Wirksames und Erfolgreiches abliefern.

00:15:33: Dann ist es schon mal vorgekommen dass ich mich eben aus einer Anfrage oder aus einem Mandat zurückgezogen hab und gesagt ne dann dann ist das nichts.

00:15:40: Da brauche ich nicht mit einzusteigen, da müsste ich mich jetzt verstellen oder wir würden uns gegenseitig Theater vorspielen.

00:15:44: Das habe ich vor ein paar Jahren mal bei einem größeren Projekt gehabt wo mich das auch ein bisschen Mut gekostet hat zu sagen Ich bin daraus weil er schon ein bisschen Umsatz dran gehangen hätte.

00:15:53: aber sonst hab' ich das nicht mehr so häufig weil ich doch das Gefühl habe dass man häufig mit den Kunden ins Gespräch kommt die sich einen ja auch als Gesprächspander ausgesucht haben und dass da so eine Vorselektion stattfindend.

00:16:06: Im privaten Bereich hatte ich das zum Glück auch... Also fällt mir jetzt zumindest nichts ein.

00:16:12: Vielleicht nachher, wenn wir hier gleich den Aufnahmeknopf auf Stopp gedrückt haben, vielleicht fällt mir dann noch was.

00:16:17: Aber jetzt so etwas wo ich sage, ne stopp bis hierhin und nicht weiter, das akzeptiere ich nicht oder es finde ich nicht verhandelbar habe kein prägnantes Beispiel, was sich teilen kann.

00:16:28: Dann eher schon in dem Feld.

00:16:30: sowas ist mir wichtig.

00:16:32: also was muss drin sein?

00:16:34: da hab' mich im April tatsächlich noch mal auf alle meine privaten und beruflichen Handlungsfelder drauf geschaut.

00:16:43: Und nochmal so ein bisschen sortiert, was darf rein?

00:16:47: Was soll rein?

00:16:52: Das Fass würde ich jetzt nicht aufmachen, weil da würde ich ganz viel erzählen.

00:16:55: Weil das ja über Familie, über die Kinder, über meine Familie in den USA mit denen ich wieder mehr Kontakt aufgenommen habe und es wieder mehr schaffe ihnen zu bestimmten Terminen wie Geburtstagen oder Hochzeiten was zu schreiben.

00:17:06: Das ist mir die letzten Jahre komplett weggerutscht.

00:17:09: also ich hab eher Sachen wieder reingenommen die mir wichtig sind und hatte zum Glück weniger Fälle wo ich gesagt habe so du musst draußen bleiben dass es nicht verhandelbar.

00:17:18: Es kommt bestimmt aber wieder und das wird sehr wichtig sein dann in so eine Kraft auch reinzugehen zu können, wie du sie gerade geschilderst um sagen ne tut mir leid das ist für mich nicht verhandelbar dann kommen wir da nicht zusammen.

00:17:36: Ja und ich glaube das ist eher was wo.

00:17:41: manchmal stehen ja auch Ideen für kleine Projekte und vielleicht diese Frage einfach gibt es privat oder beruflich Im Engagement, im Bereich des Engagements oder was auch immer irgendwo kleine Impulse von... Ich nenn es mal ein Projekt.

00:18:02: Ich finde das manchmal etwas schwierig aber für mich ist ein Projekt auch etwas, dass es... Das kriegt für mich erst einmal irgendeine Überschrift und ich weiß, ich möchte dranbleiben.

00:18:10: Es hat eine Kontinuität.

00:18:14: Gibt's da was, was sich gerade zeigt?

00:18:17: Oder was ein bisschen Raum haben möchte weil sie eigentlich gerne Platz haben möchte?

00:18:21: Ja!

00:18:22: Das wäre noch so.

00:18:23: eine abschließende vierte Frage.

00:18:29: Du hast das gerade nochmal ein bisschen gesagt, was ist eigentlich ein Projekt?

00:18:31: Wenn man jetzt zu sehr an Definitionen rangeht, ist es ein Projekt ja immer etwas, was irgendwann abgeschlossen ist und was planbar und budgetierbar ist.

00:18:40: Ich glaube ich habe da auch eher Handlungsfelder im Kopf die oben endet sind wo man nicht genau weiß.

00:18:44: also hab ich dieses Segelboot jetzt jemals im Wasser und segel wirklich damit oder nicht?

00:18:49: Das ist offen stand heute.

00:18:54: Ich bin ganz happy, dass ich dieses Jahr ein paar Handlungsfelder angestoßen habe.

00:18:59: Die schon immer auf Haldelagen, wo ich jetzt einfach mal weitergekommen bin.

00:19:07: Ich hab dir davon erzählt, dass wir bei dieser solidarischen Landwirtschaft mitmachen, wo du so Monatsbeitrag zahlst und die einmal in der Woche deinen Ernteanteil abholst.

00:19:17: Wir haben das noch nicht richtig rund, wir haben mehr Gemüse als wir schaffen zu verwerten.

00:19:21: Wir wissen noch nicht genau wie wir damit umgehen wollen.

00:19:23: ich habe mal ausgerechnet grob über den Daumen.

00:19:26: Ich glaube für das was wir da bekommen ist der Preis die wir monatlich bezahlen total angemessen.

00:19:31: und wenn wir etwas damit machen und zu Hause sitzen und essen ist es total toll zu wissen, das haben wir da selber abgeholt.

00:19:38: Und von der Gärtnerin in der solidarischen Landwirtschaft wird kurz Solavi abgekürzt und sich ganz neue Begriffe machen auch wenn die den Newsletter schreiben, schreiben sie mal liebe Solarvistas!

00:19:48: Das finden wir so einer Untergrundbewegung angehören.

00:19:52: Wenn man aber sitzt und wir wissen dass es jetzt selber geholt und ganz frisch nach echten Biostandards nicht nur irgendeinen Hersteller hat sich ein Siegel eingekauft, das macht schon... das verändert ein bisschen was an der Lebensqualität.

00:20:04: Und das ist zum Beispiel so was, wo ich mich gefreut habe.

00:20:06: Dass sich das mal in die Umsetzung bekommen hab, weil die Idee lag bestimmt ein Jahr rum bevor wir uns drum gekümmert haben und neulich hatte ich die Kinder zur Abholung mal mit und hab gesagt sie finden es bestimmt schon lange, weil ich und die so alles klar wie viel darf ich hier von?

00:20:16: Kann ich das hier wiegen?

00:20:18: Weil du wiegst selber deinen Kartoffelanteil und dein Tomatenanteil ab und die fallen das auch richtig richtig cool.

00:20:24: Das hat auch noch mal Spaß gemacht.

00:20:27: Von diesen Handlungsfeldern habe ich immer so ein, zwei auf Halde.

00:20:30: Und guck mal was als nächstes ... Also neben Musik und Boot, was als Nächstes noch Platz findet?

00:20:35: So schön!

00:20:37: Ja wenn du das jetzt gerade so sagst, hab' ich tatsächlich auch zwei Sachen.

00:20:40: Das eine ist so ein kleines Mini-Projekt mit Freunden irgendwie anzufangen, so ne wirkliche Routine zu kriegen miteinander sich regelmäßig zutreffen und zu spielen.

00:20:51: Regelmäßig kann er auch dreimal im Jahr heißen aber Die Idee ist schon länger da, aber es ist nicht in die Umsetzung gekommen und das sieht jetzt gerade so aus als wenn wir tatsächlich einen Termin finden.

00:21:04: Also auch ein bisschen aufregend so.

00:21:06: Das scheint tatsächlich endlich mal zu passieren.

00:21:08: Und das andere ist ich bin ja passioniert im Mitsegleren und habe immer mal eine innere Absicht was ich denn jetzt mal lernen möchte weil ich hab keine Lust zum Schein zu machen sondern aber ich möchte natürlich trotzdem kompetenter sein.

00:21:25: Ich möchte auch an der Pinne sein und ich habe jetzt tatsächlich auch... Und ich hab nicht so viele Gelegenheiten, also ich kann nicht jeden Tag segeln gehen.

00:21:32: das geht mit meinem Zeitplan und mit dem wie ich arbeite überhaupt nicht so.

00:21:37: Und gleichzeitig merke ich in Mäuse-Schritten und gleichzeitig es hat sich was weiterentwickelt.

00:21:41: Ich bin viel sicherer, ich bin sowieso vorschutter als Vorschutterin wenn ich macht mir total Spaß da habe ich Freude daran wenn wir viel kreuzen.

00:21:50: und auch an einer Pinne habe ich Besuch gehabt und hab festgestellt, äh, er hat uns jetzt hier gerade mal ein ganzes Stück.

00:21:59: Habe ich das jetzt gerade gemacht?

00:22:00: Das war eher so'n Zufallsprodukt!

00:22:02: Weil grad auch niemand richtig drauf geachtet hatte.

00:22:05: Es war klar... Mein Mann ist der Skipper sozusagen.

00:22:08: Ich kann ihn zur Not holen wenn ich irgendwie das Gefühl habe, dass wird mir hier zu wild.

00:22:12: Aber die waren alle nicht so damit beschäftigt und irgendwann habe ich realisiert was ich ja eigentlich gerade mache.

00:22:18: Und dann hab ich gemerkt, jetzt bin ich das noch mal.

00:22:20: Dann gab's auch ein paar Tage, wo das gar nicht ging und ... Jetzt kürzlich war ein bisschen für mein, wenn Ich an der Pinne bin mehr Wind.

00:22:28: Das ist kein dramatischer Wind aber es ist schon einer, den ich mir vielleicht nicht unbedingt so zugetraut hätte, hab ich so gemerkt?

00:22:34: Und das war echt cool!

00:22:37: So, ich meine, ich war froh, als ich gesagt habe, jetzt ist wahrscheinlich Hälfte unserer Zeit, ich würde die Rolle wieder tauschen.

00:22:42: Ich hab genug Spannung und Aufregungen hier gehabt Aber ich, oder und?

00:22:50: Ich freue mich einfach total dass das Schritt für Schritt weitergeht.

00:22:55: Auch fürs Gürt war vielleicht in die Rubrik es darf unperfekt bleiben entspricht null kann man nur den Ansprüchen die andere Leute haben so boah den schein den scheint den scheinen den da kann man ja viele machen.

00:23:05: Nee!

00:23:08: Für mich ist das was ganz anderes.

00:23:10: Das hat andere Dimensionen auch das mich segeln lassen eine begleitende Rolle zu haben, gar nicht die Vorrangige.

00:23:18: Habe ich viele im eigenen Leben immer das Ruder in der Hand.

00:23:21: So und gleichzeitig das andere auch einzunehmen also toll.

00:23:28: Ich finde es auch toll!

00:23:28: Ich kann dann gar nicht mal gut mit umgeben wenn man eine neue Idee hat und weiß okay die hatte auch erst einmal keinen Platz.

00:23:33: so du und ich hatten ja vorhin so ne Idee.

00:23:35: wo wir gesagt haben Ende des Jahres gucken wir mal ob das nächstes Jahr einpasst hat einen kleinen Zusammenhang hier zum Podcast, aber bevor wir da nicht weiter sind macht das keinen Sinn drüber zu sprechen.

00:23:44: Aber das fand ich aber z.B auch gut.

00:23:46: zu sagen, dass es toll ist, uns daran bleiben geht dabei erst nächstes Jahr weil man sich selber auch gut einschätzen kann.

00:23:53: Das ist ja auch normal.

00:23:55: Ja, das stimmt.

00:23:56: Spannend!

00:23:58: Ja also in dem Sinne würde ich jetzt sagen vielleicht hast du irgendwo noch mal eine zehn Minuten Viertelstunde Inne zu halten und zu gucken, bevor dieser Alltag, dieser Arbeitsalltag.

00:24:09: Und das zweite Halbjahr ist ja manchmal völlig verrückt.

00:24:13: Je nachdem in welcher Branche du auch bist noch mal Luft zu holen und zu sammeln und zu schauen welche von diesen Dingen möchtest du weiter mitnehmen?

00:24:21: oder vielleicht auch zu gucken was braucht es im Team?

00:24:24: Auch da kann man ja gucken.

00:24:25: Ich finde die Fragen lassen sich gut übertragen und zu sagen wird das übersetzend für uns Was wollen wir da eigentlich?

00:24:35: Können wir unser nächstes Meeting nach den Ferien, wenn alle wieder da sind mal für sowas nutzen?

00:24:40: Ja.

00:24:41: In dem Sinne würde ich sagen...

00:24:42: Sehr schön!

00:24:43: Vielen Dank Katja!

00:24:44: Einen schönen Start wieder!

00:24:45: Ich danke dir Sven!

00:24:47: Und bis zum nächsten Mal!

00:24:48: Bis zum nächsten mal!

00:24:49: Tschüss!

00:25:06: Spielräume-Entdecken.de

00:25:11: und Sven über sven-vogt.com.

Über diesen Podcast

Hier findest Du Impulse und konkrete Praxistipps für Transformations- und Entwicklungsprozesse. Aus unserer Arbeitspraxis mit Einzelpersonen und Gruppen gehen wir in ein erkundendes Gespräch über Momente, die uns aufmerken lassen. Dabei entstehen Ideen und Anregungen für persönliche, unternehmerische und gesellschaftliche Herausforderungen.

Katja Witthöft begleitet mit evolutionärem Coaching persönliche und organisatorische Transformationsprozesse. Dabei inspiriert sie Menschen, das Leben und die Arbeit mit Leichtigkeit zu gestalten. Sven Vogt ist Moderator und hilft Menschen in Teams oder Arbeitsgruppen, schwierige Gespräche zu führen und zu einem Ergebnis zu bringen.

von und mit Katja Witthöft und Sven Vogt

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