47. Community bewusst wahrnehmen und gestalten
Auf unserem "Erkundungs-Trail" rund um das Thema Gemeinschaft kommen wir auf Einflüsse von indigenen Völkern in Süd- und Nordamerika zu sprechen. Dort gibt es den Gedanken von einer Gemeinschaft, die für sich selbst und den Umgang mit ihrem Lebensraum Verantwortung übernimmt und sich gemeinsam weiterentwickelt. Uns wird bewusst, dass es dieses Verständnis einer Community und der gemeinsamen Verantwortung in unserer Gesellschaft anscheinend nicht mehr gibt: viele von uns sind Teil von unterschiedlichen Gemeinschaften, die sich oft nicht überschneiden. Familie, Freundeskreis, Arbeit, Vereine, Netzwerke – und nicht überall entscheiden wir bewusst, was unser Gestaltungsspielraum und Verantwortungsanteil sein soll und kann.
Wir gehen der Frage nach: was lässt sich von dem Gedanken der indigenen Kulturen übertragen – und was nicht.
Wie lebst du deine Anteilnahme an diesen unterschiedlichen Gemeinschaftszirkeln? Übernimmst du bewusst für deine "Communities" Verantwortung und gibst etwas hinein, bzw. entscheidest dich auch, in welchem Kreis das nicht leitbar oder angemessen ist? Diskutiere dies gerne mit uns in den Kommentaren oder schreibe uns an.
Wir beziehen uns in unserem Gespräch auf Erkenntnisse über die Kogi, die im Bereich des heutigen Kolumbien leben. Dazu kannst Du bei Interesse in diesen Podcast des Bayerischen Rundfunks hineinhören: Linkbeschreibung
Unsere andere Quelle ist ein Bericht über die Zeit, die der Psychologe Abraham Maslow bei den Siksika (Blackfoot) verbracht hat: Linkbeschreibung
Katja Witthöft - www.spielraeume-entdecken.de
Sven Vogt - www.sven-vogt.com
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